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Bibliothekswoche 2018

Sprache im Fokus –

dies war zu Jahresbeginn wieder einmal das Motto, unter dem es für die Schülerinnen und Schüler des Lichtenberg Gymnasiums im Rahmen der traditionellen Bibliothekswoche eine Vielzahl von Veranstaltungen, u.a. mit renommierten Gästen, gab.

Den Auftakt bildete die Einführung in Verfahren zur Literaturrecherche sowie im Anschluss die Erkundung einer der bedeutendsten Bibliotheken Hessens. Obwohl momentan im Umbau begriffen, wurden den Schülerinnen und Schülern der gesamten E-Phase die Türen der Murhardschen Bibliothek geöffnet, sie konnten das theoretisch Erlernte sogleich in der Praxis anwenden und sich dabei selbstständig im Labyrinth der Bücher orientieren – eine entscheidende Voraussetzung für die zukünftige Nutzung, z.B. im Rahmen der zu erstellenden Facharbeit sowie aller weiteren Tätigkeiten rund um den Wissenserwerb.
Organisiert wurde diese Einführung von Dr. Stefanie Wenzel, unterstützend tätig waren Sylvi Hund-Göschel und Timo Köbberling.

Bereits zum dritten Mal konnte Dalibor Markovic, deutscher Meister im Poetry Slam, aus Frankfurt dafür gewonnen werden, allen Schülerinnen und Schülern der Eingangsphase eine eindrucksvolle Performance und zugleich Einblicke in seinen Werdegang als freier Lautpoet zu präsentieren. Außerdem gestaltete er für die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Deutsch eine anregende Fortbildungsveranstaltung zum Thema Poetry Slam. Es war eine besondere Auszeichnung einen solchen Gast an der Schule begrüßen zu können, der einige Tage zuvor vor dreitausend Zuschauern in der Hamburger Elbphilharmonie und kurz danach in der Alten Oper in Frankfurt Auftritte hatte.

Hochschule bereichert Schule, in diesem Sinne regte Dr. Christoph Müller, Dozent der Universität Kassel, Schülerinnen und Schüler des gesamten Jahrgangs Q1 mit seinem Vortrag zu einem sehr aktuellen Themenbereich an: Rechtspopulismus in den Medien.
Den Abschluss bildete ein Vortrag von Andreas Ulich, Schauspieler und Mitglied der E.T.A. Hoffmann Gesellschaft aus Bamberg. Er schilderte in lebhafter Weise Szenen aus dem Leben des Autors, veranschaulichte dies anhand von Bildmaterialien und rezitierte Textstellen aus verschiedenen Werken. Für alle Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 3 stellte dies die Chance dar, ergänzend zu der im Deutschunterricht erarbeiteten Lektüre „Der Sandmann“ ihr Wissen kurz vor dem Abitur zu vertiefen und erweitern.
Verantwortlich für Organisation, Durchführung und Moderation der obenstehenden Veranstaltungen war Dr. Stefanie Wenzel.

„Shakespeare goes Uni“ – ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Englisch Leistungskurse, im Fachbereich Anglistik der Universität Kassel eine Vorlesung des Dozenten Herrn Prof. Dr. Daniel Göske zu hören und anschließend Fragen stellen zu können. Organisator dieses Projekts war Björn Bierschenk.

Auch für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe gab es interessante Aktivitäten. Die Autorin Que du Luu las für die Jahrgangsstufe 8 aus ihrem Werk „Land der Affen“ und Susan Schädlich trat zusammen mit einem aus Syrien geflüchteten Jungendlichen vor der Jahrgangsstufe 6 zum Thema „Wenn Menschen flüchten“ auf. Ebenfalls für die Lernenden dieser Jahrgangsstufe fand in der schulinternen Bibliothek an zwei Vormittagen ein interaktives Angebot statt, mit dem die Neugier auf Bücher geweckt werden sollte.
Die Angebote für die Mittelstufe wurden von Sylvi Hund-Göschel organisiert und geleitet.

Im Rahmen des schulinternen Schreibwettbewerbs der Oberstufe sind zahlreiche Texte zum diesjährigen Motto „Gegen-Sätze“ eingereicht worden, so dass den Jurymitgliedern – Timo Köbberling, Markus Strube und Dr. Stefanie Wenzel – die Auswahl nicht leicht fallen wird. Im Jahrgang 5 wurde von allen Lernenden unter Anleitung der unterrichtenden Deutschkolleginnen und -kollegen ebenfalls zum oben genannten Motto geschrieben. Die herausragendsten Werke werden im Jahrbuch des Lichtenberg Gymnasiums veröffentlicht.

Bleibt zu wünschen, dass viel von den spannenden Impulsen im Kontext von Sprache und Literatur Eingang in den Schulalltag sowie die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler findet.

 

Von: Stefanie Wenzel

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