Schülermediatoren

an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule
Mediation bedeutet so viel wie „Vermittlung“ und ist ein freiwilliges und nach festen Regeln ablaufendes Verfahren zur Lösung von Konflikten. Sie ist auch im außerschulischen Kontext ein wichtiges Mittel zur frühzeitigen Beilegung von Konflikten, z.B. bei Gericht, aber auch in Auseinandersetzungen zwischen Staaten.
Der Mediator/die Mediatorin als unparteiische Person hilft den Konfliktparteien dabei, zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen, von der beide Seiten profitieren können.
Bei der Mediatorenausbildung geht es also darum zu lernen, wie man anderen dabei helfen kann, ihre Probleme selbst zu lösen.
In einer Blockveranstaltung in der Regel kurz vor den Sommerferien werden folgende Inhalte vermittelt und trainiert:
  • Der Ablauf einer Mediationssitzung
  • Aktives Zuhören und Spiegeln von Gefühlen
  • Konfliktmodelle
  • Kommunikationsregeln
  • Lösungsorientierte Vermittlung
Wer nach dem Blockseminar Lust hat, sich in der Streitschlichtung zu engagieren, kann zusammen mit Frau Lorenzana und Frau Heinemann erste Erfahrungen mit Mediationsgesprächen sammeln und später auch allein oder zu zweit Schülerkonflikte bearbeiten.
Ein grundsätzliches Wissen über die Entstehung und Beilegung von Konflikten kann weit über den Rahmen der eigentlichen Mediation für das weitere Leben der SchülerInnen von Bedeutung sein. Es ist eine wertschätzende und lösungsorientierte Grundhaltung, die hier vermittelt werden soll.