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JIA Exkursion zu Fraunhofer nach Bremen

Im Wahlunterricht der Jahrgänge 8 bis 10 bietet die Lichtenberg-Schule seit Jahren etliche sehr verschiedene Angebote an, beispielsweise aus dem künstlerisch-musischen Bereich, den Fremdsprachen, den Naturwissenschaften, aus Wirtschaft, Informatik, oder dem Sport.

Eines dieser Angebote ist technisch orientiert und heißt JIA, die Junior Ingenieur Akademie, die sich momentan mit Kleben und Bionik im ersten Jahr bzw. mit Batterien und Elektronik im zweiten Jahr ganz praktisch beschäftigt und so Einblicke in die Arbeitswelt von Ingenieurberufen ermöglicht.

Im Februar 2018 fuhren unsere Junior-Ingenieur-Akademiker, zusammen mit ihren Lehrkräften Dr. Gente und Dr. Harms, nach Bremen zum IFAM, dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung.

Unterstützt wurde die Fahrt in diesem Jahr von der Friederichs-Stiftung, herzlichen Dank dafür!

Was unsere Schülerinnen und Schüler beim IFAM erlebt, erforscht und erfahren haben, steht in dem sehr lesenswerten und interessanten Bericht von Boris Beyer, Paula Gundlach, Peter Heynmöller, Annika Kerning, Noah Kutschera, Jacob Kutzner, Jennifer Maier, Julian Schroeter und Karina Solovarov.

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Lichtenberg-Teams beim Hessen-SolarCup 2015

Dieses Jahr hat die Lichtenbergschule mit zwei anwesenden Teams und zugehörigen Solar-Modell-Autos am Hessen-SolarCup teilgenommen.

Das Team aus Finn Heyne, Luca Kleinert, Carsten Strömer mit Anleitung von Herrn Voigt nahm in der Kategorie der Ultraleicht-Solar-Mobile in der “Wertungsklasse II” teil. Während der letzten Schulwochen vor dem Rennen nahm das Auto-Optimieren, -Testen, -Weiterentwickeln einen großen Raum ein und wir haben im Junior-Ingenieurs-Akademie-Raum so einige Stunden getüftelt und geschwitzt. Nur wenige Tage vor dem Rennen war gar nicht ganz klar, ob das Auto beim Start fahren würde, da die Dimensionierung des Motors nicht passte und kurzfristig ein Ersatzmotor gefunden werden musste. Außerddem schleifte das Kugellager am Führungsdorn in der Führungsschiene der Testbahn und es war schwer vorauszusehen, wie das ganze sich auf der Original-SolarCup-Bahn verhalten würde.

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Dann kam der Tag des SolarCups heran, die Atmosphäre auf dem SolarCup war überwältigend, viele begeisterte Schülerinnen und Schüler trafen dort mit ihren Solarautos, -booten und anderen Tüfteleien ein, trafen sich in einem großen Zelt und optimierten die Autos vor und zwischen den Rennen teilweise dort noch weiter.

Auch unser Auto wurde life optimiert. Nach dem ersten Rennen wurden die Federn ausgetauscht, bzw. erweitert, da sich herausgestellt hatte, dass die ursprünglich montierten Federn zu hart waren. In Folge davon fuhr das Auto deutlich sicherer und insgesamt schneller und gewann die beiden folgenden Rennen. Zu diesem Zeitpunkt war dieses Auto in den Rennen das schnellste Auto in dieser Wertungsklasse aufgrund von anhaltend rasanter Beschleunigung auch lange nach dem Start oder dem Richtungswechsel. Leider brachte die starke Sonneneinstrahlung während des finalen Rennens das Auto in einer Kurve zum Kentern, so dass es den dritten Platz im Rennen belegte. In der Gesamtwertung, in der auch die Poster der Teams und die Befragung zum Auto einfloss, belegte das Team mit 63 Punkten auch den dritten Platz, ganz dicht hinter der Mannschaft, die mit 64 Punkten den zweiten Platz belegte.

Von: Dr. Felix Voigt

In der Wettkampfklasse Ultraleicht SolarMobile der Klassen 5 bis 8 konnte das Auto Lichtenberg IV aus dem Wahlunterricht-Kurs Junior-Ingenieur-Akademie von Herrn Schäler übrigens einen hervorragenden zweiten Platz erringen und hat sich somit für den Bundeswettbewerb SolarMobil Deutschland am 27. Oktober 2015 in Karlsruhe qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch!