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Frühstudium Mathematik

Frühstudium Mathematik an der Universität Kassel im Wintersemester 2017/18
Computeralgebrapraktikum mit Maxima

Zielgruppe: Oberstufenschülerinnen und Schüler ab der E-Phase mit Interesse an Mathematik oder Informatik
Termin: Start Mittwoch, 25. Oktober 2017, 16:15 – 17:45 Uhr im AVZ Oberzwehren, Heinrich-Plett-Str. 40,
weitere Termine jeden Mittwoch bis Mitte Februar (ausgenommen Weihnachtsferien)
Inhalte: Modulares Rechnen, Computeralgebra mit Maxima, Kodierungstheorie, Kryptographie
Leitung: Prof. Dr. W. Koepf und Prof. Dr. W. Seiler
Anmeldung und Infos: per Mail bei m.schaumburg@kollegium.lg-ks.de
Web: http://www.mathematik.uni-kassel.de/~seiler/Courses/AGCA-1718.html

Schein: Es kann ein Schein erworben werden, der bei einem regulären Studium angerechnet wird.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

auch in diesem Jahr können wieder Schüler der Oberstufe am Computeralgebrapraktikum der Universität Kassel von Prof. Koepf und Prof. Seiler im Rahmen des Frühstudiums Mathematik teilnehmen. Dazu im Folgenden einige Infos.

Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Schüler einen Einblick in eine Lehrveranstaltung der Universität und können bereits einen Schein erwerben, der bei einem Bachelorstudium im Bereich Mathematik anerkannt wird. Ein Schein über ein erfolgreich absolviertes Frühstudium ist sicher auch bei Bewerbungen eine wertvolle – weil seltene – Qualifikation.
Die Themen beinhalten auch interessante Anwendungen der Mathematik wie Codierungstheorie und Kryptographie.

Die Veranstaltung eignet sich für Schüler, die an Mathematik oder Informatik interessiert sind. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit mit dem Computeralgebrasystem Maxima. Näheres über die Inhalte des Frühstudiums findet man bei http://www.mathematik.uni-kassel.de/~seiler/Courses/AGCA-1718.html
Das Computeralgebrasystem Maxima ist für Windows und Mac kostenlos verfügbar.

Das Frühstudium findet jeweils mittwochs, beginnend nach den Herbstferien am Mittwoch, 25.10.2017 von 16:15 – 17:45 Uhr im AVZ, Heinrich-Plett-Str. 40, statt.

Der Kurs endet mit dem Wintersemester Mitte Februar.

Anmeldung bitte formlos per Mail mit Vor- und Nachame, Klasse oder Jahrgangsstufe und Mailadresse der Teilnehmerin/des Teilnehmers an Manfred Schaumburg, Lichtenberg-Schule: m.schaumburg@kollegium.lg-ks.de
Angemeldete Teilnehmer erhalten weitere Informationen zur Veranstaltung per Mail.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Anmeldung ist verbindlich, nach der ersten Sitzung kann man sich bei Nichtgefallen wieder abmelden.

MINT-EC Camp Modellierungstage

Damals noch als MINT-EC Anwärterschule luden wir erstmals zu einem MINT-EC Camp auch andere Schulen des Netzwerks exzellenter Schulen mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt ein.

Vom 19. bis 21. Juni 2017 fanden in unserem Hause exklusiv für Leistungskurse Mathematik der Q2 „Modellierungstage“ statt. Diese wurden geleitet von Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri und Prof. Dr. Andreas Meister (Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften der Universität Kassel) und durchgeführt von deren Studierenden.

Zur Konzeption:
„Wie kann Mathematik helfen Alltagsprobleme zu lösen?”, fragen viele Schülerinnen und Schüler, wenn die Modellierungstage an ihrer Schule beginnen. Die meisten Lernenden können sich auch nicht vorstellen, sich drei Tage nur mit Mathe in Kleingruppen, betreut durch Studierende der Uni Kassel, zu beschäftigen, anstatt normalen Unterricht zu haben.

„Für welche Probleme wird Mathe tatsächlich gebraucht?”, interessiert die Lernenden schließlich. Viele Fragestellungen aus Umwelt, Wirtschaft, Technik oder Naturwissenschaften können ohne die Hilfe der Mathematik gar nicht gelöst werden. Diese Verbindung zwischen Realität und Mathematik zu erkennen und dann Mathematik auf Probleme anzuwenden, wird als mathematisches Modellieren bezeichnet.

„Studierende der Uni Kassel sind drei Tage unsere Lehrer?”, horchen die Lernenden auf und sind zum Teil genauso aufgeregt wie die Studentinnen und Studenten selber.

Zu Beginn der Modellierungstage bilden die Lernenden Gruppen von maximal 5 Personen und suchen sich eine von drei Modellierungsaufgaben aus, die sie bearbeiten möchten. Jede der Gruppen wird von ein bis zwei Lehramtsstudierenden der Mathematik drei Tage ohne die Fachlehrer der Schule betreut.

Während der Projektzeit wenden die Schülerinnen und Schüler Mathematik nicht nur konkret an, sondern lernen den „Modellierungskreislauf” kennen. Schülerpräsentationen zu den jeweiligen Fragestellungen und ihren Lösungen bilden das Ende der Modellierungstage.

Die Studierenden lernen ebenfalls sehr viel, denn sie können ihr theoretisches Wissen über Modellierung direkt praktisch anwenden und schließlich reflektieren.

Zur Durchführung:
Teilgenommen haben insgesamt 75 Schülerinnen und Schüler: 57 von der Lichtenberg-Schule, vier von der MINT-EC Schule Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld und 14 von der MINT-EC Schule Edertalschule in Frankenberg.

Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, eine von drei Modellierungsaufgaben zu wählen, deren Inhalt greifbar war und die sich teilweise in alltäglichen Fragen wiederfinden. Die beliebteste Aufgabe befasste sich mit Verkehrsproblemen: Ist es sinnvoll, dass diese Strecke mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung belegt ist? Würde der Verkehr andernfalls nicht besser fließen? Sind Kreisel eigentlich grundsätzlich im Vorteil? Aber auch Fragestellungen zur Vermeidung von Überfischung in Seen oder der optimalen Gestaltung von Klärbecken beschäftigten die Teilnehmenden, die in einer abschließenden Präsentation ihre Überlegungen und Ergebnisse vorstellen konnten.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren äußerst positiv. Besonders hervorgehoben wurden die gute Zusammenarbeit mit den Studierenden und die sehr offen gehaltenen Aufgabenstellungen, die es ihnen ermöglichten, durch die eigene Erfassung von Messwerten und durch individuelle Annahmen unterschiedliche Lösungsansätze zu entwickeln. Eine wichtige Erfahrungen war hierbei: Bei realen Problemen gibt es kein einfaches Richtig oder Falsch!

Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen fand besonders in den gemischten Gruppen statt und bereicherte das gesamte Projekt zusätzlich.

Bestimmt war dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art.

BES/MUE/STU

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Qualifikation für SolarMobil Deutschland

Beim „Hessen SolarCup“ 2017 in Kassel qualifizierte sich die Lichtenberg-Schule zum wiederholten Mal für den bundesweiten Wettbewerb SolarMobil Deutschland, der am 23. September 2017 in Bremen stattfinden wird.

In der Klasse der Ultraleicht-Solarmobile der „Älteren“ überzeugte das vom LG-Team unter der Leitung von Manfred Schäler gebaute Fahrzeug „SunBraker“ durch große Effizienz, was bei den widrigen Lichtverhältnissen am Wettkampftag besonders wichtig war.

Nun muss ein komplett neues Fahrzeug mit einer noch kleineren Solarfläche für den bundesweiten Wettbewerb gebaut werden…

SolarMobil Deutschland ist eine gemeinsame Initiative von BMBF und VDE.
Der Hessen SolarCup wird von der Universität Kassel ausgerichtet.

E. Müller

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Kooperationsvertrag: Uni Kassel

Die Lichtenbergschule arbeitet seit einigen Jahren mit der Experimentierwerkstatt FLOX im Fachgebiet Didaktik der Biologie der Universität Kassel eng zusammen; bisher haben 780 Lichtenbergschülerinnen und -schüler in den Experimentierräumen von FLOX unter Anleitung von Wissenschaftlern und Studierenden wissenschaftspropädeutisch gearbeitet.

Diese Kooperation wurde am 27. Februar 2015 mit einem Vertrag und einer kleinen Feierstunde besiegelt.
In Vertretung von Frau Dr. Wulff hob Frau Lorenzana hervor, dass die Lichtenbergschule für FLOX der wichtigste und verlässlichste schulische Partner sei, was einerseits der räumlichen Nähe zu verdanken, andererseits durch das naturwissenschaftliche Interesse und die Offenheit des Kollegiums für neue Konzepte begründet sei.

Unter anderem soll die Förderung kompetenzorientierten MINT-Unterrichts an der Lichtenbergschule durch regelmäßige, aufeinander aufbauende Besuche der Experimentierwerkstatt FLOX durch Lerngruppen von der Jahrgangsstufe 5 bis in die Oberstufe weiter verstetigt werden, ebenso wie Angebote in der Lehrerfortbildung.

Im Gegenzug lädt die Lichtenbergschule Studierende in ihren Unterricht ein und unterstützt z.B. Evaluationsvorhaben und Forschungsprojekte der Didaktik der Biologie zum nachhaltigen Lernen.

Durch eine personelle Verzahnung beider Partner entstehen gegenseitige Anregungen, etwa die Nutzung von Tablet-Computern als Medium zur Erhöhung der Reflexionskompetenz beim Experimentieren im Freilandlabor in einem der neuesten Projekte.

Wir freuen uns auf die weitere Intensivierung unserer Kooperation!

Das ist FLOX:
http://www.uni-kassel.de/fb10/institute/biologie/fachgebiete/didaktik-der-biologie/experimentier-werkstatt-biologie-flox.html

Eckhard Müller

Apr, 14, 2015

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