Kategorie: „Fahrten”

Lichtenberger Schulskikurs nach Flachau/Wagrain begeistert

An der nunmehr 35. Fahrt der Lichtenberg-Schule nach Flachau/Wagrain in Österreich vom 19. bis 25. Jänner 2020 nahmen in diesem Jahr erneut 35 Schülerinnen und Schüler der Sportleistungskurse und des dreistündigen Grundkurses der Qualifikationsphase teil. 

Die Unterbringung im Griessenkarhaus auf 1700 Metern Höhe inmitten des Skigebietes Flachau/Ski Amadé führte hierbei zu einem einzigartigen Gruppen- und Naturerlebnis. 

Begünstigt durch sehr gute äußere Verhältnisse, führte eine intensive Schulung in leistungshomogenen Kleingruppen, teilweise auf schuleigenen Kurzskis, zu schnellen und beeindruckenden Lernfortschritten und ermöglichte das erfolgreiche Abschneiden aller Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer an der sportpraktischen Überprüfung durch die Skilehrkräfte Worst, Rieser, Itter, Sievers, Boulnois und Grote.

 

Von: Dr. Imke Rieser

Feb, 04, 2020

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Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz 2020

In diesem Jahr, in welchem sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee der Sowjetunion zum 75. Mal jährte, ist eine Reise an diesen Ort von besonderer Bedeutung. Vom 20. bis 25. Januar reiste eine Gruppe von 45 Schüler*innen aus der Q1 und Q3 der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, begleitet von drei Lehrkräften, nach Oświeçim, dem polnischen Namen der Stadt Auschwitz.
Im Januar 2020 ist das Thema medial sehr präsent gewesen, um so wertvoller ist da eine persönliche Begegnung mit diesem Gedenkort. Auf dem Programm standen zunächst Besichtigungen des Stammlagers Auschwitz I und des Vernichtungslagers Auschwitz II. An einem Tag wurde ein Teil der Gruppe von einem Kamerateam (RTL/ntv) begleitet, sodass sie ihre Eindrücke in Interviews gleichsam direkt einer größeren Öffentlichkeit zu Hause vermitteln konnten.
In einem Zeitzeugengespräch wurde bewusst, dass es nur noch wenige Gelegenheiten geben wird, mit Überlebenden zu sprechen. Die heute junge Generation hat nicht zuletzt deshalb eine besondere Verantwortung dafür, dass die Erinnerung an die Verbrechen des NS-Regimes nicht verloren geht.
Aber auch Aspekte des modernen Polens waren durch eine Stadtführung in der Kleinstadt Oświeçim und einen Tagesausflug in die lebendige Universitätsstadt Krakau Bestandteil des Programms. Diese Fahrt wird durch Fördergelder der Bethe-Stiftung (Die Stiftung Erinnern ermöglichen) und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung unterstützt. So war es möglich, eine facettenreiche Studienreise an einen sensiblen Ort zu realisieren. Die vielen positiven Rückmeldungen der Schüler*innen haben gezeigt, dass ihnen die authentische Begegnung mit einem zentralen Ort des Holocausts sehr wichtig ist.

 

Von: Mareike Görtz

Die TV-Berichte wurden jeweils am 25.01.2020 im RTL-Nachtjournal sowie bei RTL Aktuell ausgestrahlt und sind bei TVNow abrufbar. Zudem wurde auf der Online-Seite von ntv ein Artikel veröffentlicht: https://www.n-tv.de/politik/Auschwitz-das-ist-eine-andere-Geschichte-article21533703.html

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Studienfahrt Auschwitz 2019

Zum siebten Mal in Folge unternahm eine Schülergruppe der Q1 und Q3 der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule eine Gedenkstättenfahrt, um das Stammlager Auschwitz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zu besichtigen. Ebenfalls auf dem Programm standen eine Stadtbesichtigung in Oświecim, ein beeindruckendes Zeitzeugengespräch und eine Tagesfahrt nach Krakau. Das Interesse an der Studienfahrt war mit 45 TeilnehmerInnen weiterhin hoch. Durch das Erleben der historischen Orte wurde ein sehr gutes Verständnis für die deutsch-polnische Geschichte sowie für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der NS-Herrschaft erreicht. Die Fahrt ermöglichte es den SchülerInnen, die Tragweite der historischen Verantwortung des deutschen Volkes, sich auch in Zukunft für Frieden, Völkerverständigung, Demokratie und Freiheit einzusetzen, besonders gut zu erfassen. Um diesen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur für viele SchülerInnen zu ermöglichen, wird die Fahrt durch Fördergelder der Bethe-Stiftung (Stiftung Erinnern ermöglichen) und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung unterstützt.
Durchweg positive Rückmeldungen der TeilnehmerInnen sowie der Elternschaft bestätigen die Bedeutung der Fahrt.

 

Von: Anja Flemming und Boris Rinker

Feb, 05, 2019

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Bibeldorf 2018 – Dem Alltagsleben auf der Spur

Am 5. September 2018 fand der diesjährige Besuch des Bibeldorfes in Rietberg (bei Paderborn) statt.
Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich an besagtem Tag circa 130 Sechstklässler/-innen der Lichtenberg-Schule unter dem Projektthema „Dem Alltagsleben auf der Spur“ auf Erkundungstour eines alten, sehr anschaulich nachgebauten Dorfes, wie es vor 2000 Jahren zu Zeiten Jesu typisch gewesen sein muss.

Auf dem Weg durch die „staubige Wüste“ des Bibeldorfes fanden die Lernenden Unterschlupf in einem Nomadenzelt und in einem Einraumhaus, erhielten umfangreiche und interessante Einblicke in die unterschiedlichen, vor allem monotheistischen Weltreligionen, lernten das Land Israel in seiner religiösen Vielfalt kennen und konnten das Leben, wie es die Menschen damals führten, sogar selbst praktisch erproben und nachempfinden. So wurden die Schüler und Schülerinnen beispielsweise in unterschiedliche Berufsgruppen eingeteilt und hatten auf diese Weise die Möglichkeit, ihr handwerkliches Geschick als Zimmermann, in der Seilerei und beim Herstellen von Kräutersalz unter Beweis zu stellen. Ein großes Highlight war für viele Lernende aber vor allem die eigene Herstellung von Mehl mit Hilfe von alten Steinmühlen, was allen besonders viel Spaß bereitete.
Nach dem sehr schönen und lehrreichen Tag im Bibeldorf kamen die Schülerinnen und Schüler gegen Nachmittag wieder am LG in Kassel an. Im Gepäck natürlich: Ganz viele tolle Erkenntnisse, Eindrücke und Erlebnisse, an die sich alle Beteiligten wohl noch lange erinnern werden.

von A. Dreßler

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Straßburg-Fahrt 2018

In der vorletzten Woche vor den Sommerferien fand endlich die lang ersehnte Straßburg- Fahrt statt, an der dieses Jahr insgesamt 25 Lernende der Klassenstufe acht teilnahmen.

Nachdem wir am Dienstag, den 12.Juni nach einer fünfstündigen Zugfahrt in Straßburg angekommen waren, fuhren wir zunächst zur Jugendherberge, bezogen unsere Zimmer und starteten dann noch eine kleine Interviewtour, bei der die SchülerInnen ihre Französischkenntnisse direkt unter Beweis stellen konnten. Die Lernenden trafen nicht nur auf viele unterschiedliche und überwiegend sehr sympathische StraßburgerInnen, sondern erfuhren in den Interviews auch bereits einiges Interessantes zu der Stadt, den Lieblingsplätzen der Menschen in Straßburg und über deren Alltagsleben. Danach ließen wir den Abend in gemütlichen Spielerunden ausklingen.

An den nächsten beiden Tagen galt es dann, Straßburg zu erkunden und vor allem die Orte, welche die SchülerInnen bereits aus ihrem Französischbuch kannten, noch besser kennen zu lernen. Mit dem Boot schipperten wir zunächst über die Ill, um uns einen ersten Eindruck von der Stadt zu verschaffen. Besonders lustig war hierbei die Stadtführung, die wir uns mit einem Audio-Guide auch auf Elsässisch anhören konnten, aber auch das Geburtstagsständchen für unsere liebe Franzi sorgte auf dem Boot für gute Stimmung. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann weiter zum Europaparlament, wo wir an einer Führung durch das Gebäude teilnehmen konnten und – was viele als DAS Highlight empfanden – im großen Plenarsaal bei einer sehr hitzigen Debatte zur Flüchtlingskrise zuhören durften. Am folgenden Tag stand die große Stadtrallye auf dem Programm. In kleinen Gruppen von drei bis fünf SchülerInnen entdeckten die Lernenden unterschiedliche Gebäude, Plätze, regionale Spezialitäten und den elsässischen Dialekt. Am Nachmittag besuchten wir noch gemeinsam das Viertel der „Petite France“ mit seinen süßen kleinen Fachwerkhäusern, Gässchen und Läden.

Den krönenden Abschluss unserer Fahrt bildetet am Freitag der Ausflug zu „la montagne des singes“ – ein Park, in dem Affen frei leben und von den Besuchern aus allernächster Nähe beobachtet und sogar gefüttert werden können – und „la volerie des aigles“, die uns eine beeindruckende Show mit unterschiedlichsten Greifvögeln präsentierte.

Glücklich, aber auch ein wenig k.o. nach den vielen tollen Eindrücken fuhren wir dann am Samstagmittag zurück nach Kassel, natürlich aber nicht, ohne noch einmal einen letzten Abstecher in die Innenstadt von Straßburg gemacht zu haben und letzte Souvenirs zu ergattern und natürlich, um den während der Fahrt ehrgeizig einstudierten Flashmob der SchülerInnen unter Staunen der Straßburger Touristen am place Kléber vorzuführen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen für die tolle Zeit mit euch und freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde Straßburg im kommenden Schuljahr.

 

Von: Alexandra Dreßler und Carolin Steuer

Jun, 18, 2018

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