Kategorie: „MINT”

MINT-Camp am LG im März 2020

Mathematisches Modellieren bedeutet

das Strukturieren und Vereinfachen gegebener Realsituationen,
das Treffen von Annahmen,
das Übersetzen realer Gegebenheiten in mathematische Modelle,
das mathematische Arbeiten,
das Interpretieren mathematischer Ergebnisse in Bezug auf Realsituationen und
das Überprüfen von Ergebnissen im Hinblick auf Stimmigkeit und Angemessenheit bezogen auf die Realsituation.

Somit ist es ein komplexer Prozess, bei dem man sich leicht einen ganzen Tag (oder länger) mit einer einzigen Aufgabenstellung beschäftigen kann.

Vom 4. bis 6. März hatten wir Gäste aus der Oberstufe zweier anderer MINT-EC Schulen bei uns, um in gemischten Gruppen mathematisches Modellieren durchzuführen, unterstützt von der Arbeitsgruppe Didaktik der Mathematik der Universität Kassel (Prof. Dr. Borromei Ferri).

Ein Aspekt der Kooperation zwischen den MINT-EC Schulen Marion-Dönhoff-Gymnasium in Nienburg, dem Internat Solling und der Lichtenberg-Schule ist es, reihum mehrtägige Veranstaltungen für besonders Interessierte in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik durchzuführen, wir nennen sie MINT-Camps.

Ein Besuch der Ausstellung “Mathe-Magie” der Stiftung Rechnen und eine Exkursion ins VW Werk und zur VW Akademie ergänzte das Camp und zeigte viele Facetten von Mathematik.

Herzliches Dankeschön an die aufgeschlossenen und engagierten Jugendlichen der drei Schulen, an die Gastgeber und alle Mitwirkenden – sowie an den Förderverein unserer Schule.

Wir freuen uns auf die folgenden Camps in Nienburg und Holzminden.

MUE

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Jugend forscht und Schüler experimentieren 2019/2020

Am Samstag, den 15.2.2020, fand der „Jugend forscht“- Regionalwettbewerb Hessen Nord bei SMA in Niestetal statt, wo 7 Schülerinnen und Schüler der Lichtenbergschule ihre Forschungsprojekte der fachkundigen Jury und den interessierten Gästen präsentierten. Nach dem Aufbau der Stände und einem gemeinsamen Frühstück wurde es Ernst für die SchülerInnen, da der Rundgang der Jury begann. Am Nachmittag konnten sich Gäste und Familienmitglieder die Arbeiten der SchülerInnen anschauen. Wir freuen uns, dass alle eingereichten Arbeiten eine Platzierung errungen haben.

Getränke in einem normalen ToGo-Becher kühlen mit der Zeit ab. Das Team bestehend aus Viviane, Marc und Felix (Jahrgang 5) haben einen Thermobecher entwickelt, mit dem man das Getränke auf die gewünschte Temperatur heizen oder abkühlen kann. Dafür haben sie einen Becher für ihre Anforderungen konstruiert und anschließend mit Hilfe eines 3D-Druckers aus lebensmittelechtem Filament gedruckt. Zum Heizen und Kühlen wird ein Peltierelement verwendet. Für diese Arbeit wurde von der Jury der 3. Platz und als Sonderpreis ein Abo der Zeitschrift Geolino vergeben.

 

Für den ferngesteuerten Transport von Getränkeflaschen wurde von Mats, Nikolai und Samuel (Jahrgang 5) ein Robotergreifarm mit Hilfe von Lego Mindstorms gebaut und programmiert. Auf Knopfdruck kann der Roboter mit seinem Greifarm eine Flasche aufnehmen und dann zum gewünschten Ort transportieren. Bei der Konstruktion wurden Optimierungen bezüglich Stabilität, Funktionalität der Lenkung und der Programmierung vorgenommen. Diese Arbeit wurde mit dem 2. Platz belohnt.
Diese beiden Teams waren beim Wettbewerb in der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ angetreten und wurden im Rahmen des Kids Clubs am Schülerforschungszentrum von Dr. Regina Gente, Julia Hädrich und Rico Janusch betreut.


Im Chemieunterricht wird die Bildung von Salzen thematisiert. Torben (Jahrgang 10) hat eine interaktive Lernapp entwickelt, die bei diesem Thema eingesetzt werden kann. Mit Hilfe der App können Informationen zu den Elementen des Periodensystems abgerufen und die Verhältnisformeln jeglicher Salze der Hauptgruppenelemente ermittelt werden. Zukünftig sollen die Bindungsverhältnisse innerhalb der Salze auch mittels Augmentedreality visualisiert werden. Die App ist für jedermann auf iPad oder iPhone
 kostenfrei nutzbar. Für dieses Projekt vergab die Jury einen ersten Platz und damit die Einladung zum Landeswettbewerb „Jugend forscht“ nach Darmstadt.
Torbens Arbeit entstand im Rahmen des Chemieunterrichts an der Lichtenberg-Schule und wurde von Nicole Mahlke-Harms und Eckhard Müller betreut.
Für die Lichtenberg-Schule nahmen Eckhard Müller und Nicole Mahlke-Harms gemeinsam mit Torben als Schulsonderpreis ein m|Ag|Ne|Ta|ri|U|m entgegen. Auf diesem magnetischen Periodensystem der Elemente werden in Gläschen Proben der Elemente platziert, so dass ein anschauliches Periodensystem entsteht.
Wir freuen uns mit Luna und Ebba (ASS Kassel), die am Schülerforschungszentrum von Dr. Benjamin Boesler bei ihrer Arbeit zur Erforschung öladsorbierender Oberflächen betreut wurden, und nun ebenfalls mit einem 1. Preis den Landeswettbewerb in Darmstadt erreicht haben.
Wir gratulieren allen TeilnehmerInnen für ihre guten Arbeiten und zu ihren hervorragenden Platzierungen.

Ergänzung der Schulleitung: Besonderen Dank gilt den betreuenden Lehrkräften!

von: BOE/GEN/MUE

Celebra el Año Internacional de la Tabla Periódica

Auf Anregung zweier spanischer Chemielehrerinnen kam ein transnationales eTwinning-Projekt zustande, dessen Ziel es war, das von der UN ausgerufene „Internationale Jahr des Periodensystems“ zu feiern. Schülerinnen und Schüler aus Spanien und von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule trugen vielfältige Informationen zu den 118 verschiedenen Elementen zusammen. Das Ergebnis ist ein analoges, interaktives, mehrsprachiges Periodensystem, das in der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule zu bestaunen ist.

Die Entwicklung des Periodensystems der Elemente vor 150 Jahren ist eine der bedeutendsten Errungenschaften der Wissenschaft, die viele Wissensbereiche eng miteinander verbindet. Das Periodensystem ist ein einzigartiges Werkzeug, mit dem Wissenschaftler das Aussehen und die Eigenschaften der Materie auf der Erde und im Universum vorhersagen können.

MAH, Foto BIE

Aug, 20, 2019

 

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MINT Camp am Internat Solling in Holzminden

Kurz vor den Sommerferien 2019 machte sich eine Gruppe von sechs Bio-Leistungskurslern zusammen mit Frau Mertin auf den Weg nach Holzminden, um dort am regionalen MINT-Camp teilzunehmen und Experimente zum Thema Gentechnik an den Bakterien E.coli vorzunehmen.

Ein Aspekt der Kooperation zwischen den MINT-EC Schulen Marion-Dönhoff-Gymnasium in Nienburg, dem Internat Solling und der Lichtenberg-Schule ist es, reihum Veranstaltungen für besonders Interessierte in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik durchzuführen.

Nach einer Führung über das interessante Gelände des Internats und einer Sicherheitseinführung in das Genlabor konnte es am Donnerstag mit dem Experimentieren losgehen. 
Mithilfe spezieller gentechnischer Verfahren konnten wir „unseren“ Bakterien das Leuchten beibringen! Das war möglich, weil wir eine fremde DNA in Form eines Plasmids in das Bakterien-Genom eingeschleust haben.

Außerdem haben wir die DNA der Bakterien aus den Zellen isoliert, Restriktionsenzyme angewendet und so die DNA der Bakterien in Fragmente zerkleinert. Diese haben wir mithilfe der Gelelektrophorese sichtbar gemacht und somit auch voneinander getrennt.

Neben den vielen gentechnischen Experimenten haben wir auch viel über die aktuelle Gentechnik und deren Möglichkeiten von Herrn Dr. de Kathen gelernt.

Nach dem Experimentieren haben wir schließlich alle zusammen gegrillt und hatten beim gemeinsamen Volleyballspielen viel Spaß.

Alles in einem waren die drei Tage im Internat Solling sehr eindrucksvoll, höchst interessant und sehr spannend. Vielen Dank an das Internat Solling und insbesondere an Dr. Hubenthal und Dr. de Kathen, die es uns möglich gemacht haben, diese Versuche durchzuführen!

SuS/MER/MUE Fotos MER

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