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Jugend forscht und Schüler experimentieren 2019

Am Samstag, den 23.2.2019, fand der Jugend forscht Regionalwettbewerb Hessen Nord bei SMA in Niestetal statt, wo 11 Schüler der Lichtenbergschule ihre am Schülerforschungszentrum Nordhessen angefertigten Forschungsprojekte der fachkundigen Jury und den interessierten Gästen präsentierten.
Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb wurden die Poster und Materialien für die Stände am Freitag bis in den späten Abend am Schülerforschungszentrum in einen Transporter verladen und morgens zu SMA gebracht. Nach dem Aufbau der Stände und einem gemeinsamen Frühstück wurde es Ernst für die SchülerInnen, da der Rundgang der Jury begann. Am Nachmittag konnten sich Gäste und Familienmitglieder die Arbeiten der SchülerInnen anschauen. Danach wurde es spannend, da bei der Feierstunde die Urkunden und Preise verliehen wurde.

Wir freuen uns, dass alle eingereichten Arbeiten eine Platzierung errungen haben.

Jasper Rode (Jg. 6), Julian Schoof (Jg. 6) und Julian Boldt (Jg. 5) interessieren sich dafür, „was im Wasser so vor sich geht“. Deswegen haben sie sich damit beschäftigt mit Lego ein Boot zur Wasseranalyse zu konstruieren und zu bauen. Das Boot kann Proben nehmen, pH-Wert messen und mit Hilfe einer Kamera Bilder der Umgebung übertragen. Für die Konstruktion des Bootes erhielt das Team einen zweiten Preis im Fachgebiet Technik.

Tim Pommer (Jg. 6) und Jonas Klenner (Jg. 5) haben mit Hilfe von Lego einen zweiteiligen Roboter entwickelt, der zur Erkundung von Höhlen und engen Schächten eingesetzt werden soll. Der Oberflachenroboter transportiert den Erkundungsrobotor zum Schacht und seilt ihn ab. Zur Erkundung besitzt dieser eine Kamera mit Beleuchtung und misst die Temperatur der Umgebung. Das Team hat für ihr Projekt den zweiten Preis im Bereich Technik erhalten.

Jona Goldmann (Jg. 6), Linus Jordan (Jg. 6) und Finn Mevers (Jg. 6) haben sich mit dem Thema Straßenverkehr beschäftigt, dafür konstruierten sie einen Strömungskanal für Wasser, um Wasserströmungen mit Verkehrsströmungen zu vergleichen. Realen Straßenverkehr haben sie mit Geschwindigkeitsmessungen in Baunatal untersucht. Das Anfahren und Abbremsen von Autoschlangen simulierten sie mit selbstgebauten „Federautos“. Für ihre Arbeit erhielt das Team einen dritten Preis im Bereich Geo- und Raumwissenschaften.

Stephen Köberich (Jg. 10) und Paul Walinger (FG Kassel) waren auf der Suche für den Einsatz alter Overhead-Projektoren. Dafür entwickelten sie ein abnehmbaren Aufsatz durch den der Overhead-Projektor zu einem Smart-Beamer umgerüstet werden kann. Das Team entwickelte dadurch eine kostengünstige Alternative zu Beamer-Computer-Systemen. Für ihr Projekt erhielt sie einen dritten Preis im Bereich Technik.

Daniel Chizhov (Jg. 8) und Jannis Hennig (E-Phase) entwickelten auf Basis einer Grätzel-Zelle eine biologische Solarzelle, die den Blütenfarbstoff des Hibiskus enthält. In mehreren Testreihen konnten sie die Leistung der Zelle steigern und gleichzeitig die Produktionskosten verringern. Erste Ideen für eine Serienproduktion der Zelle wurden angedacht. Das Team erhielt einen dritten Preis im Bereich Chemie und den Sonderpreis „Erneuerbare Energien“.

Wir gratulieren allen Teilnehmer für ihre guten Arbeiten und zu ihren hervorragenden Platzierungen.

BOE/GEN