Tags: „Gedenkstättenfahrt”

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz 2020

In diesem Jahr, in welchem sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee der Sowjetunion zum 75. Mal jährte, ist eine Reise an diesen Ort von besonderer Bedeutung. Vom 20. bis 25. Januar reiste eine Gruppe von 45 Schüler*innen aus der Q1 und Q3 der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, begleitet von drei Lehrkräften, nach Oświeçim, dem polnischen Namen der Stadt Auschwitz.
Im Januar 2020 ist das Thema medial sehr präsent gewesen, um so wertvoller ist da eine persönliche Begegnung mit diesem Gedenkort. Auf dem Programm standen zunächst Besichtigungen des Stammlagers Auschwitz I und des Vernichtungslagers Auschwitz II. An einem Tag wurde ein Teil der Gruppe von einem Kamerateam (RTL/ntv) begleitet, sodass sie ihre Eindrücke in Interviews gleichsam direkt einer größeren Öffentlichkeit zu Hause vermitteln konnten.
In einem Zeitzeugengespräch wurde bewusst, dass es nur noch wenige Gelegenheiten geben wird, mit Überlebenden zu sprechen. Die heute junge Generation hat nicht zuletzt deshalb eine besondere Verantwortung dafür, dass die Erinnerung an die Verbrechen des NS-Regimes nicht verloren geht.
Aber auch Aspekte des modernen Polens waren durch eine Stadtführung in der Kleinstadt Oświeçim und einen Tagesausflug in die lebendige Universitätsstadt Krakau Bestandteil des Programms. Diese Fahrt wird durch Fördergelder der Bethe-Stiftung (Die Stiftung Erinnern ermöglichen) und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung unterstützt. So war es möglich, eine facettenreiche Studienreise an einen sensiblen Ort zu realisieren. Die vielen positiven Rückmeldungen der Schüler*innen haben gezeigt, dass ihnen die authentische Begegnung mit einem zentralen Ort des Holocausts sehr wichtig ist.

 

Von: Mareike Görtz

Die TV-Berichte wurden jeweils am 25.01.2020 im RTL-Nachtjournal sowie bei RTL Aktuell ausgestrahlt und sind bei TVNow abrufbar. Zudem wurde auf der Online-Seite von ntv ein Artikel veröffentlicht: https://www.n-tv.de/politik/Auschwitz-das-ist-eine-andere-Geschichte-article21533703.html

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Gedenkstättenfahrt nach Mittelbau-Dora und Hadamar

Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule wurde auch in diesem Jahr der Forderung von vielen Politikern gerecht, dass alle Schülerinnen und Schüler mindestens einmal in ihrer Schulzeit eine Gedenkstätte zu dem Thema Nationalsozialismus besucht haben sollen. Der Fachbereich Geschichte unternimmt seit vielen Jahren in Folge mit dem gesamten Jahrgang der Q2 eine Gedenkstättenfahrt, die sich dieser Thematik widmet. Die Tagesfahrt fand am Mittwoch, den 25.04.2018, statt und alle Geschichtskurse der Q2 haben mit ihren Fachlehrerinnen und Fachlehrern teilgenommen. Sechs Kurse besichtigten das NS-Konzentrationslager Mittelbau-Dora, ein Außenlager von Buchenwald, und zwei Kurse besuchten die Gedenkstätte Hadamar, ein Erinnerungsort für die Opfer der NS-Euthanasie-Verbrechen. Im Geschichtsunterricht wurden anschließend die Eindrücke sowie Erkenntnisse besprochen und nachbereitet.

 

Von: Anja Flemming

Apr, 30, 2018

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Studienfahrt nach Auschwitz 2018

Vom 22. – 27. Januar 2018 sind bereits zum sechsten Mal in Folge OberstufenschülerInnen der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule zu einer Studienfahrt nach Auschwitz aufgebrochen.

In diesem Jahr nahmen 45 Schülerinnen und Schüler an der Gedenkstättenfahrt nach Polen teil.
Die Studienfahrt nach Auschwitz wird von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie der Bethe-Stiftung Erinnern Ermöglichen gefördert, die zurecht auf ihrer Homepage als Begründung für ihr Engagement bei der Förderung von Gedenkstättenfahrten zu früheren Vernichtungsstätten darauf hinweist, dass nur wer die Vergangenheit kennt, die Gegenwart gut gestalten und Verantwortung für die Zukunft übernehmen kann.
In Oswiecim (Auschwitz) erwartete die SchülerInnen ein Programm, das neben der Besichtigung der beiden Stammlager vor Ort und der Länderausstellungen auch Stadtbesichtigungen in Oswiecim und Krakau beinhaltete. Zudem fanden Workshops sowie ein beeindruckendes Zeitzeugengespräch statt.

Bild & Text: FLE

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