Tags: „Kismet”

Tanztheater KISMET erhält Förderpreis

Der Kurs Darstellendes Spiel-Q4 Hardt erhielt für seine Tanztheater-Produktion KISMET den mit 1500 Euro dotierten hessischen Schultheater-Förderpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen Thüringen und wurde zum Hessisches Schultheatertreffen in Schlitz eingeladen. Die Gruppe präsentierte ihr Stück auf der Bühne der Landesmusikakademie Hessen im Schloss Hallenburg am18.06.18

Weitere Informationen, einen Clip und Fotos findet man auf der Seite des
Hessischen Schultheatertreffens, bei youtube und in unserem Fotoalbum bei flickr.

 

KISMET

In ihrer als Tanztheater vorgeführten Adaption von Tennessee Williams klassischem Stück „Endstation Sehsucht“ greift der DS-Kurs der Q4 der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Kassel das Thema Integration und Zugehörigkeit auf.

Mit ausdrucksstarken Choreografien konnte die Gruppe unter der Leitung von Anke Hardt die Zuschauer*innen begeistern. Gleichzeitig gelang es ihnen ernstere Themen anzusprechen, wie Misshandlungen, Heimatgefühl, Liebe und die Problematik eines realitätsfernen Lebensstils. Blanches trotziger Ausruf „Ich will keine Realität, ich will Zauber!“ mündet in der verzweifelten Frage: „Gibt es das? Einen Ort an dem man nichts leisten muss, um geliebt zu werden?“

Mit Hilfe von biografischen Elementen interpretierten sie die Lage der Protagonisten Stanley Kowalski, Blanche du Boir, Stella und Mitch aus dem Original neu. Mit Tanzbegabung, Gesangtalent und Mehrsprachigkeit konnten die Tänzer*innen in mitreißenden Szenen das Publikum beeindrucken. Eine erfolgreiche und gelungene Vorstellung.

Mila Jungk& Zoé Drost, Journalismusteam HSTT

 

Von: Anke Hardt

Aug, 09, 2018

  DS

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Theateraufführung KISMET

Liebe Freunde des Theaters!

Der DS-Kurs Q4 der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule unter der Leitung von Anke Hardt zeigt “KISMET”, eine Adaption des Dramas “Endstation Sehnsucht” von Tennessee Williams.

Premiere 02.05.2018, 19:30 Uhr, Theatersaal  

Weitere Termine: 04.05.18 / 07.05.18/ 08.05.18

Kismet – Das vorherbestimmte Schicksal.
Der aus dem arabischen Raum stammende Begriff weist auf die individuelle Bestimmung hin und fordert uns zur Gestaltung, zum besonnenen Umgang mit der sich daraus ergebenden Realität auf.

In der als Tanztheater adaptierten Version des Dramas „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams katapultiert das Schicksal die Protagonisten Blanche, Stella, Stanley und Mitch in eine urbane, namenlose Vorstadtstraße.
Im Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen treffen hier die Charaktere aufeinander und werfen Fragen auf über Andersartigkeit, Toleranz und Moral.
Ansprüche, Wünsche und Sehnsüchte, tief verwurzelt in der Herkunftsbiografie jeder einzelnen Figur müssen an diesem Ort stets neu verhandelt werden.

Im Spannungsfeld von Migration und Heimat, Willkommenskultur und Fremdenfeindlichkeit haben sich die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs der Lichtenbergschule, mit den Themen Heimat und Identität auseinander gesetzt.

Wir laden herzlich ein!

 

Ticketreservierung: Carolin Kleinert, carolinklnrt@web.de

Von: Anke Hardt

Mai, 02, 2018

  DS

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