
Wie spannend und lebendig Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sein können, zeigte eindrucksvoll die diesjährige Winter–Pulsar-Woche.
Ein besonderes Highlight für die Jahrgänge 6 und 7 war das Projekt „Gesundes Pausenfrühstück“ (1). Hier setzten sich die Lernenden sowohl theoretisch als auch praktisch mit Nährstoffen und Vitaminen auseinander. Neben der Frage, was der Körper für konzentriertes Lernen braucht, wurde auch selbst geschnippelt, gebacken und probiert. So wurde schnell klar: Gesunde Ernährung kann richtig lecker sein.
Für die Oberstufe ging es beim Projekt „Zukunft der Gentechnik“ (2) zunächst um die Isolierung und Vervielfältigung der eigenen DNA. Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Nellen (ehem. Genetik-Dozent der Uni Kassel) zum Thema CRISPR wurde dann die Brücke in die Gegenwart geschlagen und ein Ausblick in die Zukunft der Gentechnik gegeben.
Eine weltbekannte Süßigkeit stand im Mittelpunkt des Projekts „Die Chemie der Gummibärchen“ (3). Doch es wurde hier nicht probiert, sondern vor allem geforscht: Mit verschiedenen Nachweisversuchen untersuchten die Teilnehmenden die Inhaltsstoffe der beliebten Süßigkeit und lernten dabei grundlegende chemische Arbeitsweisen kennen.
Technisch wurde es beim Programmieren und Roboterbau mit dem Calliope mini (4). Die Lernenden entwickelten eigene Programme, steuerten Sensoren an und ließen selbstgebaute Roboter Aufgaben ausführen. Dabei waren logisches Denken, Kreativität und Teamarbeit gleichermaßen gefragt.
Einen ungewöhnlichen Blick auf Technik bot das Projekt „Unrepair“ (5). Statt Geräte zu reparieren, wurden Elektrogeräte bewusst zerlegt, um ihre einzelnen Bauteile und Funktionsweisen zu verstehen. Schraubenzieher und Neugier waren nötig, um komplexe Technik Schritt für Schritt zu entschlüsseln.
Ein weiterer Höhepunkt war die begehbare Installation „(E)Missions Wohnung“ (6). In dieser Ausstellung zum Thema Energie konnten die Lernenden erleben, wie Energie im Alltag genutzt wird und wo Einsparpotenziale liegen. Die interaktive Gestaltung regte zum Nachdenken über Nachhaltigkeit und Klimaschutz an.
Nach vier Tagen intensiver Arbeit präsentierten die Lernenden ihre Ergebnisse am fünften Tag stolz in Form eines Museumsrundgangs.
Die Pulsar-Woche zeigte eindrucksvoll, wie Lernen über Fächergrenzen hinweg gelingen kann – praxisnah, kreativ und mit bleibendem Eindruck.

