Im Januar 2026 brachen bereits zum zwölften Mal Oberstufenschülerinnen und -schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, begleitet von drei Lehrkräften, zu einer Studienfahrt nach Auschwitz auf. An der Gedenkstättenfahrt nach Polen, die seit dem Jahr 2013 Bestandteil des Angebots der Schule ist, nahmen in diesem Jahr 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge Q1 und Q3 teil.
Die Finanzierung dieser Exkursion wird jährlich durch Fördermittel der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und in diesem Jahr zusätzlich durch das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der Bethe-Stiftung unterstützt.
In Oświęcim (Auschwitz) erwartete die Schülerinnen und Schüler ein Programm, das neben den kompetenten Führungen durch das Stammlager I und Auschwitz-Birkenau (Stammlager II) den individuellen Besuch der Länderausstellungen im Stammlager I sowie Stadtbesichtigungen in Oświęcim und Krakau beinhaltete. Darüber hinaus wurden sowohl in Oświęcim als auch in Krakau Besuche von Synagogen und Museen durchgeführt. Auch die umfangreiche Bibliothek der Jugendbegegnungsstätte wurde von den Schülerinnen und Schülern genutzt, um schriftlich festgehaltene Zeitzeugenberichte zu recherchieren und sich auf diese Weise den Erinnerungen von Überlebenden anzunähern. Eine besonders eindrückliche Begegnung war das Zeitzeugengespräch mit Stefania Wernik, die die Zeit im Lager Auschwitz überlebte und schließlich am 27.01.1945 von den Alliierten befreit wurde.
In der Konsequenz ermöglichte sich so die Durchführung einer facettenreichen Studienreise an einen sensiblen Ort. Abschließend meldeten zahlreiche Schülerinnen und Schüler zurück, dass sie diese Fahrt als äußerst wichtig einschätzen, gerade angesichts aktueller politischer Entwicklungen.




